Wespen

Fakten, Artenbestimmung und Bekämpfung

Das Nest eines Wespenvolkes befindet sich oft in Ihrer unmittelbaren Nähe. Fleisch, Süßspeisen oder zuckerhaltige Getränke locken die Tiere an.
Jeder wird bestätigen können: so wird der gemütliche Grillnachmittag zur Herausforderung.
Unter Umständen übertragen Wespen Bakterien oder Salmonellen auf unsere Nahrung und werden auf diese Weise sogar zum Hygieneschädling. Allergiker leiden zudem häufig unter den heftigen, manchmal gefährlichen Reaktionen eines Wespenstichs.

Die Bekämpfung eines Wespennestes muss von einem Fachmann vorgenommen werden, der sich entsprechend schützen kann. Ein Nest kann immerhin von etlichen tausend Wespen bevölkert werden.
Wir übernehmen das gerne für Sie!

Aussehen und Verhalten

Die Unterscheidung zwischen Wespen, Bienen und Hornissen fällt dem Laien häufig schwer.
Eine Bestimmung der u. U. zu bekämpfenden Art ist aber wichtig, denn unter den Fluginsekten sind etliche Arten und besonderen Artenschutz gestellt und das hat gute Gründe.
Ein Profi wird deshalb zunächst die Art bestimmen, bevor geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Einige, wenngleich allgemeine Informationen möchten wir Ihnen aber gern an die Hand geben:

Deutsche Wespe

Länge: 10-15mm

Flugzeit: Juni bis September

Aussehen: gelb-schwarz gestreift

Besondere Merkmale: Drei Punkte auf dem Kopfschild; kann mit dem Stachel mehrere Male stechen

Biene

Länge: 10-15mm

Flugzeit: Juni bis September

Aussehen: braun-schwarz gestreift

Besondere Merkmale: Kopf und Körper sind hellbraun behaart; kann mit dem Stachel nur einmal stechen

Hornisse

Länge: 18-35mm

Flugzeit: Juni bis September

Aussehen: Die Brust ist gelbbraun bzw. rötlich; ihr Hinterleib ist gelbschwarz gestreift

Wespen

Wo leben Wespen?

Irgendwo und irgendwann ist fast jeder schon einmal mit Wespen in Kontakt gekommen.
Die häufigsten Wespenarten, die in unserer Gegend vorkommen sind die „Deutsche Wespe“ und die „Gemeine Wespe“.
In der Natur nisten sich die meisten Wespenarten in dunklen Höhlen, wie zum Beispiel in Bäumen oder in der Erde, ein.
In Städten ziehen sie sich meistens in Dachböden, Geräteschuppen oder Rollladenkästen zurück.

Wovon ernähren sich Wespen?

Gerne ernähren sich Wespen von überreifem Obst, zuckerhaltigen Säften sowie auch von Fleisch bzw. Insekten (tierisches Eiweiß), welches sie zur Fütterung der Brut benötigen.

Fortpflanzung

Die im Herbst von den Männchen begattete Königin zieht sich im Winter in einem von Wind, Niederschlag und Temperaturschwankungen geschützten Ort zurück und baut im Frühjahr (April – Mai) ein Nest. Dort setzt Sie nur wenige befruchtete Eier (ca. 20) ab.
Aus diesen Eiern schlüpfen zunächst Arbeiterinnen, die die Brutpflege und die Außendienstarbeiten (Nahrungssuche, Nestbau) übernehmen.
Ab diesem Moment beschränkt sich die Königin auf die Eiablage.

Wie gefährlich sind Wespen?

Ein Wespenstich ist eine schmerzhafte Erfahrung, die Angst davor ist berechtigt.

Trotz alledem ist ein Wespenstich in der Regel harmlos, es sei denn dieser trifft einen Allergiker oder der Mund- / Rachenbereich ist betroffen. Das kann beim Essen und Trinken im Freien schnell passieren.

In diesem Falle ist es wichtig, sofort den Notarzt zu kontaktieren. Ein Wespenstich im Rachenbereich kann lebensgefährlich sein!

Befallshinweise

Bei genauer Beobachtung ist die Nestbauphase deutlich zu erkennen.

Sie werden feststellen, dass konstanter Flugverkehr zu beobachten ist.

Wie bekämpft man Wespen?

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass laut Bundesnaturschutzgesetz § 44, die meisten Wespenarten nicht ohne triftigen Grund bekämpft bzw. getötet oder sogar gestört werden dürfen. Oft wird hierfür die Zulassung bzw. Genehmigung der zuständigen Behörde benötigt.
Wespen reagieren auf Störungen, besonders in Nestnähe, aggressiv. Das kann durchaus kritisch werden, denn ein ausgewachsener Wespenstaat kann aus bis zu 10.000 Wespen bestehen.

Wir raten also dringend davon ab, die Bekämpfung eines Wespennestes selbst in die Hand zu nehmen.

Wie führt Calmund & Riemer die Wespenbekämpfung durch?

Unsere Schädlingsbekämpfer sind im Umgang mit Wespennestern erfahren und mit dem nötigen Fachwissen durch ständige Weiterbildung ausgerüstet.
Ein insektizides Puder wird mit einem „Stäube-Gerät“ in das Einflugloch des Nestes eingebracht.
Die Wespen kontaminieren sich mit dem Puder und tragen es ins Nestinnere.
Das Puder wird dort verteilt und tötet die Insekten innerhalb von ca. 3-5 Tagen (je nach Nestgröße).
Mit hierfür vorgesehenen Spezialwerkzeugen lassen sich auch Nester in großen Höhen errreichen.

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