Ratten

Fakten, Artenbestimmung und Bekämpfung

Ratten (rattus norvegicus) sind als Träger bakterieller und viraler Krankheitserreger gefürchtet. Neben dem Gesundheitsrisiko durch Kot und Urin, verursachen Ratten Schäden durch Anfraß von Kabeln und elektrischen Anlagen sowie von Waren, Produkten und Lebensmitteln. Durch Waren- und Produktionsausfälle entstehen unter Umständen hohe Kosten.

Ein Rattenbefall, der von Kunden, Mitarbeitern oder Gästen gesehen wird, kann das Ansehen eines Geschäftes oder Unternehmens ruinieren. Die hier verbreitete Wanderratte vermehrt sich schnell. 6-8 Jungtiere sind üblich bei ca. fünf Würfen pro Jahr. Eine zügig und professionell in die Wege geleitete Rattenbekämpfung ist daher sinnvoll.

Aussehen und Verhalten

Aussehen

Länge: bis zu 90 cm

Gewicht: 230 – 400 g

Fellfarbe: graubräunlich mit Tendenz zu schwarz

Unterseit-Farbe: weiß-grau

Besondere Merkmale: kleine runde Ohren, stumpfe Schnauze, kleine Augen, drehrunder Schwanz.

Wo leben Ratten?

Wanderratten leben einerseits in Gebäuden, vorwiegend im Erdgeschoss und in Kellerräumen, andererseits auch im Freien.

Kommen verstärkt in Gebieten mit alten, teils stillgelegten Kanalisationen oder mit defekten Hausanschlüssen, Teichen,  Müllplätzen, Gewerbegebieten insbesondere mit Lebensmittelbetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben vor.

Wovon ernähren sich Ratten?

Wanderratten leben einerseits in Gebäuden, vorwiegend im Erdgeschoss und in Kellerräumen, andererseits auch im Freien.

Kommen verstärkt in Gebieten mit alten, teils stillgelegten Kanalisationen oder mit defekten Hausanschlüssen, Teichen,  Müllplätzen, Gewerbegebieten insbesondere mit Lebensmittelbetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben vor.

Fortpflanzung

Ähnlich wie bei anderen Nagetieren, kann sich die Wanderratte unter günstigen Bedingungen das ganze Jahr über vermehren. Durchschnittlich haben Wanderratten 4-6 Würfe im Jahr mit jeweils 9 Jungen.

Wie kommt es zum Rattenbefall?

Hauptsächlich brauchen Wanderratten, wie auch andere Nagetiere, drei Grundvoraussetzungen: Wärme, einen Unterschlupf und Nahrung.

Dafür nutzen sie jede Möglichkeit aus!

Sie krabbeln über das Kanalsystem (Abwasserentlüftung) auf den Dachboden bzw. Zwischendecken und Wände, klettern Rohre hoch oder graben sich Durchgänge frei.

Ganz einfach haben es diese Tiere, wenn sie Löcher oder Spalten in Türen bzw. Wänden finden, wodurch Sie krabbeln können.

Offene Mülltonnen sind ebenfalls eine willkommene Einladung.

Befallshinweise

Für ein geschultes Auge ist die Präsenz von Wanderratten leicht zu erkennen.

Bei Verdacht auf einen Rattenbefall können Sie uns selbstverständlich, jederzeit kostenlos, unter der
0800 177 1 177, erreichen oder können die untenstehenden aufgelisteten Befallshinweise vergleichen, die auf einen Rattenbefall hindeuten.

Anzeichen für einen Rattenbefall:

  • Kratz- und Nagegeräusche
  • Laufspuren
  • Gerüche
  • Rattenkot
  • Rattenbauten
  • Ratten gesichtet

Wie gefährlich sind Ratten?

Die von Wanderratten angerichteten Schäden sind ungeheuer.

Sie fressen nicht nur Unmengen an Nahrungsmittel, sondern beschädigen auch alle möglichen Gegenstände oder Einrichtungen. Des Weiteren sind sie ernsthafte Krankheitsüberträge und können zusätzlich weitere Schädlinge mit sich schleppen.

Abgesehen davon wird ein Rattenbefall das Ansehen eines Geschäftes oder Unternehmens schwer schädigen.

Stehende, etwas nach vorne beugende Ratte mit einem Loch im Hintergrund

Befolgen Sie die folgenden Vorkehrungen, um einen Rattenbefall zu verhindern:

  • Undichte Stellen am Haus verschließen (wie z.B. Kellertüren, Kellerfenster oder jegliche weiteren Öffnungen.)
  • Verschließen Sie Mülltonnen bzw. Kompost Sammelstellen und vermeiden Sie Essensresten durch die Toiletten oder Abwasserleitungen zu entsorgen.
  • Halten Sie ihren Kellerraum ordentlich.
  • Lassen Sie sich von Calmund & Riemer Schädlingsbekämpfung kostenlos fachkompetent beraten

Wie führt Calmund & Riemer die Rattenbekämpfung durch?

Für eine professionelle und vor allem nachhaltige Rattenbekämpfung ist die Ermittlung der Befallsursache von entscheidender Bedeutung.

Anhand der festgestellten Ursache bzw. der festgestellten Anzeichen werden die Köderstationen aufgestellt.

Diese Köderboxen sind robust und sicher verschlossen, denn sie benötigen einen Spezialschlüssel, um geöffnet zu werden.

Bei dem zweiten Durchgang werden alle aufgestellten Köderstationen auf Annahme überprüft und neu befüllt.

Bei starker Annahme werden zusätzlich weitere Köderstationen aufgestellt.

Ab dem 01.01.2013 trat, die so genannte Risikominderungsmaßnahme (RMM) in Kraft.

Durch diese Verordnung will das Umweltbundesamt eine EU-weite Regulierung in der Anwendung von Antikoagulantien (Biozid-Wirkstoffe bzw. Biozide-Produkte) durchsetzen.

Der Einsatz dieser Mittel wird somit nur von Anwender mit Sachkundenachweis (gemäß Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung oder nach § 4 Tierschutzgesetz oder mit vergleichbarer Sachkunde) oder von Sachkundigen Anwendern genehmigt.

Das Einhalten der Risikominderungsmaßnahme ist rechtsverbindlich.

Demzufolge entfernen wir die Giftköder sobald wir feststellen, dass der Befall getilgt worden ist.

Professionelle und nachhaltige Abhilfe auch zu folgenden Schadnager

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