Marder

Fakten, Artenbestimmung und Bekämpfung

Der Marder (Mustelidae) verursacht nicht nur Schäden an Autos, sondern ist auch gefürchtet, da er sich auf Dachböden, in Obergeschossen oder Zwischendecken „austobt“. Folgen sind neben den polternden, kratzenden und nagenden Geräuschen unter anderem herausgerissenes Dachisoliermaterial, zerbissene Dampfsperrfolien, angenagte Kabel, ganz zu schweigen von den Gerüchen und gelben Urinflecken an Zimmerdecken. Der Marder hat im europäischen Raum lediglich den dämmerungsaktiven Uhu als natürlichen Feind und konnte sich so entsprechend ausbreiten. Die Marderabwehr setzt Erfahrung und entsprechende Ausbildung voraus. Da der Marder unter besonderem Artenschutz steht, ist eine Bekämpfung nicht zulässig.

Aussehen und Verhalten

Aussehen

Länge: bis zu 90 cm

Gewicht: 0,5 – 2 kg

Fellfarbe: grau-hellbräunlich bzw. grau-dunkelbräunlich mit Tendenz zum schwarz

Unterseit-Farbe (Kehlbereich): beige mit Tendenz zum Weiß

Besondere Merkmale: langer schlanker Körper mit einem langen behaarten Schwanz, kurze Ohren, kurze Schnauze, mittelgroße Augen.

Wo leben Marder?

Marder sind mittlerweile nicht nur in Randgebieten der Stadt, sondern auch im Stadtzentrum unterwegs.

Sehr gerne halten sich Marder in Behausungen auf, beispielsweise im Dachboden und in Scheunen oder auch im Motorraum eines Wagens.

Wovon ernähren sich Marder?

Prinzipiell sind Marder Allesfresser, sind jedoch auch sehr anpassungsfähig, was die Nahrungsauswahl angeht.

Bei Gelegenheit essen Marder gerne Vögel, kleine Säugetiere, Früchte, Nüsse oder Beeren.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit (Ranzzeit) des Marders fängt im Sommer an (Juni – September). Die Aufzucht der Welpen beginnt im Sommer des darauffolgenden Jahres.

Nach dem Winter, meistens in den Monaten März und April, bringen die Weibchen den Nachwuchs zur Welt.

Durchschnittlich haben Marder 3-5 Welpen im Jahr.

Wie kommt es zum Marderbefall?

Marder kommen unbemerkt und ohne Probleme durch sehr enge Öffnungen (ca. 7 cm Durchmesser) in das Gebäude.

Dazu sind Marder hervorragende Kletterer.

Dachböden oder Dachinnenbereiche sind deshalb ein für den Marder gut erreichbarer Unterschlupf. Im ungünstigsten Fall verwendet der Marder seinen Unterschlupf als sog. „Depot“. Das heißt, er schleppt seine tierische Beute in das Versteck, die dort verwest und weiteren Schädlingsbefall sowie übelste Gerüche produziert.

Befallshinweise

Mader meiden tendenziell den Menschen, und würden den Menschen nur angreifen, wenn er in die Ecke gedrängt wird oder, wenn die Jungtiere bedroht werden.

Trotz alledem, richten Marder sehr große Schäden an!

Marder bevorzugen wenig frequentierte Orte und nisten sich, für gewöhnlich, aus diesem Grund in Dachböden und Fahrzeugen ein.

Erst wenn es zu spät ist werden z.B. durchgebissene Kabel und Schläuche, zerrissene Dachisolierung entdeckt.

Es besteht außerdem die Gefahr, dass die Parasiten, die den Marder befallen, auf den Menschen übergehen.

Zügiges Handeln ist daher unbedingt notwendig!

Anzeichen für einen Marderbefall:

Regelmäßige Kontrollen des Dachbodens sind sinnvoll.

So können Sie sich Geld und Ärger ersparen.

Anzeichen eines Befalls durch einen oder mehrere Marder können die folgenden sein:

  • Kratz- und Nagegeräusche (vor allem nachts)
  • Laufspuren
  • Gerüche
  • Marderkot
  • Beschädigte Dachisolierung
  • Durchgebissene Kabel und Schläuche im Motorraum

Wie gefährlich sind Marder?

Mader meiden tendenziell den Menschen, und würden den Menschen nur angreifen, wenn sie sich bedrängt fühlen oder deren Nachwuchs als gefährdet betrachtet wird.

Dennoch richten Marder regelmäßig große Schäden an. Sie bevorzugen wenig frequentierte Orte und nisten sich gerne in Dachböden und Fahrzeugen ein.

Durchgebissene Kabel und Schläuche, zerrissene Dachisolierungen und Verunreinigungen durch Kot, Urin und verwesende Beute sind das Resultat.

Zügiges Handeln ist daher unbedingt notwendig!

Befolgen Sie die folgenden Vorkehrungen, um einen Marderbefall zu verhindern:

  • Undichte Stellen am Haus verschließen, besonders im Dachbereich. Beachten Sie dabei, dass Marder bereits durch eine 7 cm große Öffnung in Ihr Haus gelangen können.
  • Lassen Sie sich von unserem Team über das Thema Mardervergämung fachkompetent beraten.

Wie führt Calmund & Riemer die Mardervergrämung durch?

Für eine professionelle Mardervergrämung ist die Rekonstruktion der Laufwege des Marders von entscheidender Bedeutung.

Während der Begehung schaut sich ein ausgebildeter und zertifizierter Schädlingsbekämpfer Ihr Objekt an, um eventuell vorhandene Öffnungen und Durchschlupf-Möglichkeiten, die der Marder nutzt, ausfindig zu machen.

Diese werden mit einem für die Mardervergrämung geeigneten Puder großflächig bestäubt.
Sobald der Marder diese Öffnung erneut als Ein- bzw. Ausgang nutzt, haftet das Puder an seinem Fell.

Bei der nächsten Säuberung nimmt der Marder das Puder vom Fell auf. Dies hinterlässt bei dem Marder einen ekelhaften Geschmack. In der Folge lernt der Marder, dass der von ihm genutzte Raum ungeeignet für ihn ist.

Die Öffnungen können anschließend von einer Fachfirma (evtl. Dachdecker etc.) verschlossen werden, damit der Marder keine Möglichkeit mehr hat, um in Ihr Heim eindringen zu können.

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