Mäuse

Fakten, Artenbestimmung und Bekämpfung

Mäuse verursachen regelmäßig Schäden an Lebensmitteln, Kabeln und Waren, die hohe Kosten verursachen. Auch eine Krankheitsübertragung (Hanta-Virus) ist möglich. Kein Unternehmen möchte riskieren, dass sich Mäuse ausbreiten, die nicht nur Ware oder Produktion in Gefahr bringen, sondern bei Entdeckung durch Mitarbeiter, Kunden oder Gäste auch das Vertrauen und damit das Bestehen eines Unternehmens gefährden können. Die hier verbreitete Hausmaus bringt monatlich Würfe von ca. 10-12 Jungtieren zur Welt.

Eine sofortige Bekämpfung ist daher erforderlich.

Aussehen und Verhalten

Aussehen

Länge: 7-11 cm

Gewicht: 10 – 25 g

Fellfarbe: graubräunlich mit Tendenz zum braun

Unterseit-Farbe: weiß-grau

Besondere Merkmale: große runde Ohren, stumpfe Schnauze, große Augen, drehrunder Schwanz.

Wo leben Mäuse?

Die Hausmaus lebt in unmittelbarer Nähe zum Menschen, wie ihr Name es schon verrät.

Außer Wohnhäusern bevölkert Sie Lageräume, Läden, sowie Müllkippen, Strohmieten und Kühlhäuser. Unter günstigen Klimabedingungen leben Sie problemlos in der freien Natur. Im Herbst und im Winter dagegen dringen Sie in Gebäuden ein, um sich vor der Kälte zu schützen.

Wovon ernähren sich Mäuse?

Mäuse sind nicht unbedingt wählerisch, wenn es um Nahrung geht.

Grundsätzlich sind Mäuse Allesfresser bevorzugen aber pflanzliche Nahrung.

Im Gegensatz zu Ratten, die instinktiv unbekannte Nahrung ablehnen (neophob) bis diese nicht mehr als Gefahr wahrgenommen wird, reagieren Mäuse mit Interesse, wenn Sie auf Neues stoßen (neophil).

Fortpflanzung

Unter günstigen Bedingungen kann sich eine Maus das ganze Jahr über vermehren. Durchschnittlich haben Hausmäuse 4-6 Würfe im Jahr mit jeweils bis zu 8 Jungen.

Wie kommt es zum Mäusebefall?

Hauptsächlich brauchen Hausmäsue, wie auch die anderen Nagetiere, drei Grundbedürfnisse: Wärme, einen Unterschlupf und Nahrung.

Dafür nutzen sie jede Möglichkeit aus!

Ganz einfach haben es diese Tiere, wenn sie Löcher, die auch nur 6 mm groß sind oder Spalten in Türen bzw. Wänden finden, wodurch Sie krabbeln können.

Es kommt nicht selten vor, dass Mäuse erst entdeckt werden, wenn es zu spät ist.

Befallshinweise

Für ein geschultes Auge ist die Präsenz von Hausmäusen leicht zu erkennen.

Bei dem Verdacht auf einen Mäusebefall können Sie uns selbstverständlich, jederzeit kostenlos unter der
0800 177 1 177 erreichen oder können die untenstehenden aufgelisteten Befallshinweise vergleichen, die auf einen Rattenbefall hindeuten.

Anzeichen für einen Mäusebefall:

  • Kratz- und Nagegeräusche
  • Laufspuren
  • Gerüche
  • Mäusekot
  • Mäuse gesichtet

Wie gefährlich sind Mäuse?

Die von Hausmäusen angerichteten Schäden sind ungeheuer.

Sie fressen nicht nur Unmengen an Nahrungsmittel, sondern beschädigen auch alle möglichen Gegenstände oder Einrichtungen. Daneben sind sie ernsthafte Gesundheitsschädlinge, die Krankheiten übertragen können und zusätzlich dazu weitere Schädlinge mit sich schleppen.

Stehende, etwas nach vorne beugende Ratte mit einem Loch im Hintergrund

Befolgen Sie die folgenden Vorkehrungen, um einen Mäusebefall zu verhindern:

  • Undichte Stellen am Haus verschließen (wie z.B. Kellertüren, Kellerfenster oder jegliche weiteren Öffnungen.)
  • Verschließen Sie Mülltonnen bzw. Kompost Sammelstellen und vermeiden Sie Essensresten durch die Toiletten oder Abwasserleitungen zu entsorgen.
  • Halten Sie ihren Kellerraum ordentlich.
  • Lassen Sie sich von Calmund & Riemer Schädlingsbekämpfung kostenlos fachkompetent beraten

Wie führt Calmund & Riemer die Mäusebekämpfung durch?

Für eine professionelle und vor allem nachhaltige Mäusebekämpfung ist die Ermittlung der Befallsursache von entscheidender Bedeutung.

Anhand der festgestellten Ursache bzw. der festgestellten Anzeichen, werden die Köderstationen aufgestellt.

Diese Köderboxen sind sicher verschlossen, da man einen Spezialschlüssel benötigt, um diese zu öffnen.

Bei dem zweiten Durchgang werden alle aufgestellten Köderstationen auf Annahme überprüft und neu befüllt.

Bei starker Annahme werden zusätzlich weitere Köderstationen aufgestellt.

Selbstverständlich wird alles dokumentiert und mit Ihnen abgesprochen.

Ab dem 01.01.2013 trat, die so genannte Risikominderungsmaßnahme (RMM) in Kraft.

Durch diese Verordnung will das Umweltbundesamt eine EU-weite Regulierung in der Anwendung von Antikoagulantien (Biozid-Wirkstoffe bzw. Biozide-Produkte) durchsetzen.

Der Einsatz dieser Mittel wird somit nur von Anwendern mit Sachkundenachweis (gemäß Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung oder nach § 4 Tierschutzgesetz oder mit vergleichbarer Sachkunde) oder von Sachkundigen Anwendern genehmigt.

Das Einhalten der Risikominderungsmaßnahme ist rechtsverbindlich.

Demzufolge entfernen wir die Giftköder sobald wir feststellen, dass der Befall getilgt ist.

Professionelle und nachhaltige Abhilfe auch zu folgenden Schadnager

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